Tee-Wissen

So entsteht unser Tee

Warum Meßmer?

Damit du deinen Meßmer Lieblingstee ganz gelassen in der besten Qualität genießen kannst, durchläuft jedes Produkt eine bestimmte Abfolge von Schritten. Über den gesamten Herstellungsprozess vom Anbau über die Ernte und Verarbeitung der Rohwaren sowie die Qualitätssicherung bis hin zur Abfüllung in den Teebeutel bringen wir all unsere über 150-jährige Teeerfahrung ein, um dir den bestmöglichen Meßmer Tee anbieten zu können.

Unsere Besten - die Tea Master

Eine wichtige Rolle dabei spielen unsere Tea Master, die täglich zahlreiche Teeverkostungen durchführen und den Tee auf Geschmack, Geruch und Farbe prüfen. Mit viel Leidenschaft, Erfahrung und Gespür kreieren sie aus erlesenen Zutaten ganz besondere Teekompositionen, denn oft entsteht erst durch die sorgfältige Mischung ein einzigartiger Geschmack.

Mit gutem Gewissen genießen: nachhaltiger Teegenuss

Guter Geschmack alleine ergibt aber noch lange keinen guten Tee. Unser Bestreben als Familienunternehmen ist es, durch ein wertegeleitetes Handeln zu einer nachhaltigen Zukunft des Teehandels beizutragen. Hier ist unser Ziel, so schnell wie möglich Rohware aus 100 % RA-zertifizierter Herkunft beziehen zu können. Mit unseren Partnern RA (Member of Rainforest Alliance), Ethical Tea Partnership und Fairtrade arbeiten wir daran, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen. Wenn du mehr über die Nachhaltigkeit unserer Produkte erfahren möchtest,


Teepflanzen können nicht überall wachsen. Deshalb schauen wir uns als Nächstes an, wo die Rohwaren für unsere Tees herkommen.




Eine Frage des Klimas: 

Das Anbaugebiet bestimmt den Geschmack





Handelt es sich um einen Schwarztee, wirst du überrascht sein, dass die geschmacklichen Unterschiede der verschiedenen Schwarzteesorten vor allem auf das Anbaugebiet zurückgehen. Wusstest du, dass das Klima und die Bodenbeschaffenheit das Aroma des Tees bestimmen? Teepflanzen gedeihen am besten bei mittleren Jahrestemperaturen von mindestens 18 °C ohne Frost, einer Sonnenscheindauer von etwa 4 Stunden am Tag und regelmäßigen Niederschlägen, über das gesamte Jahr verteilt. Auch Höhenluft ist von Vorteil – so liegen die meisten Anbaugebiete in Höhen zwischen 300 und 2.000 Metern. Von der Urheimat des Tees Assam im Nordwesten Indiens und Süden von China ausgehend, haben sich in den letzten vier Jahrhunderten weitere klassische Anbaugebiete mit unterschiedlichen Geschmacksprofilen herausgebildet. Bestimmt hast du von dem einen oder anderen Gebiet schon einmal gehört.


Die Schwarztee-Anbaugebiete


Klicke dich durch die wichtigsten Anbaugebiete


In dem feucht-heißen Flachland wächst ein besonders kräftiger Tee. Assam-Tee ist würzig im Geschmack und ergiebig in der Zubereitung (die beste Grundlage für ostfriesische Teequalität).

Darjeeling gehört zu den beliebtesten Teeanbaugebieten. Am Südhang des Himalayas auf einer Höhe von bis zu 2.500 Metern produzieren die Plantagen diese besondere Teesorte. Es gibt vier Erntezeiten für Darjeeling, die den Geschmack des Tees bestimmen: März-Mai: first flush (lieblich, blumig, zart), Mai-Juni: inbetween (vollmundig, leicht würzig), Juni-Juli: second flush (aromatisch würzig, Muscatel-Note), Oktober-November: autumnal (mild).

Im tropischen Klima Sri Lankas wächst ein Tee, der für seinen frisch-herben Geschmack und eine kräftige Farbe bekannt ist. Die Anbauhöhe ist hier ein wichtiges Unterscheidungskriterium: Lowgrown: bis 550 Metern, Mediumgrown: bis 1.050 Metern, Highgrown: bis 2.250 Metern.

Der aus Kenia stammende Tee ist für seine hochwertige Qualität bekannt. Der Geschmack lässt sich als frisch und leicht beschreiben.


Die Anbaugebiete der anderen Sorten



Woher kommt grüner Tee?


Handelt es sich um grünen Tee, kannst du davon ausgehen, dass er höchstwahrscheinlich aus China und Indonesien stammt. Denn auch wenn man bei grünem Tee vielleicht als Erstes an Japan denkt, ist es spannend zu wissen, dass der in Japan produzierte Tee vor allem im eigenen Land getrunken und nur wenig exportiert wird. Wie dem auch sei: Dank unserer Tea Master stimmt die Qualität – ganz egal, woher unser grüner Tee stammt.



Wo wächst weißer Tee?



Weißer Tee stammt unter anderem aus Fujian – einer Bergregion im Süden Chinas. Dort wird der große weiße Teebusch mit seinem erfrischenden und leicht süßlichen Aroma angebaut, für das er so bekannt ist. Solltest du weißen Tee noch nicht getrunken haben, empfehlen wir dir unseren weißen Tee Vanille Pfirsich.



Woher stammen die Kräuter- und Früchtetees?


Bei Kräuter- oder Früchtetees wird die ganze Angelegenheit schon etwas komplizierter. Für unsere Teemischungen suchen wir in der ganzen Welt nach den qualitativ hochwertigsten und besten Zutaten. Die Hauptanbaugebiete sind China, Südamerika, Ägypten, Süd- und Osteuropa – für einige Sorten auch Deutschland. Insgesamt beziehen wir unsere Rohwaren aus etwa 90 Ländern der Erde. Eine echte Herausforderung, hier den Überblick zu bewahren. Hinzu kommt, dass ein Großteil der für unsere Kräuter- und Früchtetees verwendeten Pflanzen anstatt auf großen Plantagen auf kleinen Flächen angebaut wird. Wir verwenden sogar Pflanzen, die sich nicht anbauen lassen, sondern gesammelt werden. Was man nicht alles für einen hervorragenden Tee auf sich nimmt. Dank unserer Expertise aber alles kein Problem.



Wo wächst der Rooibosbusch?


Die Antwort auf die Frage nach dem Anbaugebiet von Rooibostee fällt im Vergleich zu den anderen Sorten einfach aus. Wahrscheinlich liegt sie dir schon auf der Zunge: Südafrika. Denn Südafrika ist der weltweit einzige Produzent von Rooibostee. Der Busch, aus dem der Tee gewonnen wird, wird ausschließlich im Gebiet der Zederberge etwa 200 Kilometer nördlich von Kapstadt angebaut und dort von uns bezogen.


Die Weltkarte unseres Tees


Unsere Karte verrät dir schnell und einfach, wo die Rohwaren für unsere Tees wachsen.



Jetzt weißt du, woher wir die Rohwaren beziehen. Doch wie wird daraus dann der fertige Tee? Das beantworten wir im nächsten Abschnitt.




Teeverarbeitung: vom Teegarten zum fertigen Tee  





So entsteht schwarzer Tee


Bei schwarzem Tee gibt es zwei Wege der Herstellung – die orthodoxe Methode und die CTC-Methode.

Die 5 Arbeitsschritte der orthodoxen Methode:
Swipe dich durch die einzelnen Arbeitsschritte.


Die Teeernte wird ca. 10 bis 18 Stunden in der Teefabrik zum Welken ausgebreitet. Dabei verlieren die Blätter ca. 30 % ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig.

Das Rollen erfolgt maschinell. Die Blätter werden an der Oberfläche aufgerissen, sodass der Zellsaft des Blattes in Kontakt mit Sauerstoff kommt.

Durch die Verbindung mit dem Sauerstoff erfolgt eine chemische Reaktion (Oxidation). Der Tee wird kupferfarben und das Aroma verändert sich. Je länger er fermentiert, desto stärker wird das Aroma.

Das Trocknen erfolgt durch einen Heißlufttrockner. Dabei verliert der Tee fast seine gesamte Feuchtigkeit und erhält seine dunkle Farbe (namensgebend: Schwarztee).

Anschließend wird der Tee nach 4 unterschiedlichen Blattgraden sortiert: Blatttee, Broken, Fanning und Dust.

Und die CTC-Methode?

Bei der CTC-Methode entstehen nur kleinere Blattgrade, die für einen schnell abgießenden Tee (Quickbrew) sorgen – ideal für Beuteltees. Der Name „CTC“ ergibt sich aus den 3 entscheidenden Schritten Crushing (Zermalmen), Tearing (Zerreißen), Curling (Rollen).



Ein kleiner Exkurs: Was bedeuten die unterschiedlichen Blattgrade? 






Die sogenannten Blattgrade beschreiben die unterschiedlichen Blattfragmente, die im Verlauf der Verarbeitung des Tees entstehen. Je nach Blattgrad handelt es sich um ganze Blätter oder nur Teile (Fragmente) davon. Was ganz wichtig ist und oft vergessen wird: Blattgrade geben keine Auskunft über die Qualität des Tees, denn sie sind das Ergebnis derselben Pflanze, Pflückung und Verarbeitung. Blattgrade haben aber durchaus einen Einfluss auf die Farbe, Stärke und Geschmack des Tees. Die Faustregel lautet hier: je kleiner das Fragment, desto intensiver der Tee.
Klicke dich durch die 4 unterschiedlichen Blattgrade.


Blatt-Tee besteht – wie der Name schon andeutet – aus unbeschädigten Teeblättern und/oder Blattteilen. Blatt-Tee ist typischerweise von Hand gepflückt und verarbeitet. Sein Anteil an der Weltproduktion des Schwarztees liegt daher auch nur bei 2 %.

Broken ist ein Blattgrad, bei dem die Teeblätter maschinell durch den Rollvorgang zerkleinert wurden. Im Vergleich zu Blatt-Tees sind Broken-Tees dunkler in der Tasse und schmecken auch kräftiger.

Dieser Blattgrad ist noch feiner als Broken und daher besonders ergiebig. Er benötigt eine geringere Ziehzeit und sorgt für eine kräftige Färbung. Fanning ist ideal für den Einsatz in Aufgussbeuteln.

Dust ist der kleinste, aber ergiebigste Blattgrad, der nach dem Sieben anfällt. Es handelt sich aber nicht um Teestaub – dieser wird in der Fachsprache mit „Fluff” bezeichnet und kommt nicht in den Verkauf.


Jetzt muss der fertige Tee nur noch verpackt werden. Im nächsten Abschnitt stellen wir uns dem Mythos, dass Teebeuteltee angeblich schlechter wäre als loser Tee.

Und was ist mit den anderen Tees?


Der feine Unterschied: grüner Tee

Der entscheidende Unterschied bei der Herstellung von grünem Tee im Vergleich zu schwarzem Tee besteht darin, dass er nicht fermentiert wird. Dadurch bleibt die kupferrote Färbung aus und wir erhalten das besondere Aroma des grünen Tees. Statt zu fermentieren, werden die noch grünen Teeblätter gedämpft bzw. geröstet. Hierzu bedarf es Fingerspitzengefühl: Zu viel Dampf ruiniert den Geschmack, zu wenig Dampf schließt eine ungewollte Fermentation nicht aus. Anschließend wird der grüne Tee genau wie der schwarze Tee auch gerollt, getrocknet und nach Blattgraden sortiert.

Eine handverlesene Kostbarkeit: weißer Tee

Weißer Tee wird aus den Blättern des großen weißen Teebuschs hergestellt und nach traditioneller Methode nach wie vor handverlesen und anschließend nur gewelkt und luftgetrocknet. Auch hier bleibt die Fermentation aus. Für weißen Tee werden übrigens nur die jüngsten Blätter verwendet. Die Knospen sind mit einem silbrig-weißen Flaum bedeckt, was dem Tee seinen Namen gibt. Wie aufwendig die Gewinnung von weißem Tee ist, zeigt sich daran, dass 30.000 handgepflückte Knospen nur 1 Kilogramm weißen Tee ergeben. Ein Aufwand, der sich lohnt.

Geballte Geschmacksvielfalt: Kräuter- und Früchtetee

Bei Kräuter- und Früchtetees werden nach der Ernte die Pflanzenteile bzw. Früchte schonend getrocknet, geschnitten und je nach Rezeptur gemischt. Für das Schneiden werden spezielle Maschinen genutzt, die die Rohware auf die gewünschte Größe zerteilen. Die unterschiedlichen Rohwaren liefern unseren Tea Mastern nahezu unendlich viele Möglichkeiten für geschmackvolle und immer wieder neue Kräuter- und Früchteteevarianten. Na, auch Lust, eine neue Sorte von Meßmer zu probieren?



Die Gretchenfrage: Teebeutel oder loser Tee?





Eine praktische Erfindung

Du bevorzugst den praktischen Beuteltee und fragst dich aber, ob loser Tee nicht besser wäre? Heute genießen nahezu 90 % aller Teetrinker Beuteltee – du bist also nicht alleine. Die Legende besagt, dass ein amerikanischer Teehändler Proben in kleinen Seidenbeutel an Kunden verschickt haben soll. Ganz unbeabsichtigt wurde so eine der praktischsten und einfachsten Methoden der Teezubereitung erfunden.

Qualität und Teebeutel: ein Widerspruch?

Wer auf Beuteltee von Meßmer setzt, braucht sich um die Qualität keine Gedanken zu machen. Denn Meßmer Teebeuteltees enthalten seit jeher hochwertige Teequalitäten, die losem Tee absolut ebenbürtig sind: Die Rohware für den losen Blatt- und Teebeuteltee entstammt der gleichen Pflückung und unterscheidet sich nur in der Aussiebung. Für Beuteltee setzen wir auf die kleineren Blattgrade, weil sie heißem Wasser mehr Fläche bieten und sich so das Aroma und die Farbe schneller entfalten können.

Wie nachhaltig sind Teebeutel?

Es stellt sich aber nicht nur die Frage nach der Qualität, sondern auch die Frage, wie nachhaltig Teebeutel sind. Auch hier kannst du beruhigt sein. Die Auswahl einer nachhaltigen Verpackung spielt bei uns und unseren Produkten eine sehr wichtige Rolle. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung all unserer Verpackungsmaterialien. Wann immer es uns möglich ist, setzen wir bereits jetzt auf nachhaltige Verpackungen und freuen uns, dies zukünftig noch weiter auszubauen.


Jetzt wissen wir, woher wir die Rohwaren beziehen. Doch wie wird daraus dann der fertige Tee? Das beantworten wir im nächsten Abschnitt.


Teebeutel ist aber nicht gleich Teebeutel


Wahrscheinlich hast du schon bemerkt, dass wir für unsere Sorten unterschiedliche Teebeutelarten bzw. -verpackungen verwenden. Deshalb möchten wir dir hier die wichtigsten vorstellen.


Mehrheitlich findest du in unseren Teepackungen die beliebten Teefilterbeutel aus Papier, die ohne Metallklammer mit einem Baumwollfaden und einem Papieretikett verbunden sind. Wir nutzen hierfür die sogenannte Knotentechnik. Somit sind der Teebeutel, das Etikett sowie der Faden biologisch abbaubar. Im Vergleich zu losem Tee haben wir damit schon die Portionierung für dich übernommen.

Die Pyramidenteebeutel unterscheiden sich nicht nur äußerlich von den klassischen Teebeuteln, sondern fühlen sich durch ihre besondere Struktur auch anders an. Unsere Pyramidenbeutel sind jedoch plastikfrei. Es handelt sich bei dem Material um sogenanntes Bioplastik aus nachwachsenden natürlichen Rohstoffen.

Unsere Latte-Getränke werden in einer intelligenten Verpackung verpackt, die das hochkonzentrierte Teeextraktpulver schützt. Dadurch kannst du die praktisch portionierten Beutel ganz einfach öffnen und im Handumdrehen zubereiten – zuhause und unterwegs.


Unsere Teebeutel übernehmen für dich zwar die Portionierung, trotzdem haben wir im nächsten Abschnitt noch ein paar hilfreiche Tipps zusammengetragen, wie du zu deiner perfekten Tasse Meßmer Tee kommst. Klicke hier und erfahre mehr.


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Das Ergebnis partnerschaftlicher Zusammenarbeit.

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