Lucinda Riley über Tee, Inspiration und wie es ist, eine arbeitende Mutter zu sein.

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Erzählen Sie uns etwas über Ihre Tee-Rituale und Gewohnheiten.

„Ab morgen ernähre ich mich vernünftig. Wirklich jetzt!" Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz in letzter Zeit gedacht habe. Meistens abends, wenn mein sportlich-durchtrainierter Herr Freund sich das dritte Stück Pizza aus der Küche holte und ich auch noch Gelüste hatte. Wenn man sich ab morgen total clean und healthy ernährt, kann man ja heute nochmal so richtig reinhauen, oder? Und um einen Tag verschieben kann man das Ganze ja auch immer noch. Denn ausgerechnet dann, wenn man bei den Freunden zum Raclette eingeladen ist oder ein neuer Törtchenladen in der Stadt aufgemacht hat, will man ja auch nicht mit einer Detox-Kur anfangen.

 

 

 

 

Was inspirierte Sie dazu, die „Schwestern"-Serie zu schreiben?

Anfang 2013 suchte ich nach einer neuen Idee für meine nächste Geschichte. Ich schreibe gern über verschiedene Zeit ebenen hinweg. Das wollte ich um ein weiteres Element ergänzen, einen über greifenden Rahmen, der mich und meine Leser herausfordern und begeistern würde. Die Sterne haben mich schon immer fasziniert - besonders das Siebengestirn der Plejaden, die Sieben Schwestern. Und als ich in einer frostigen Nacht in den Himmel über Norfolk blickte und über meine eigenen Kinder nachdachte, kam mir die Idee zu einer siebenteiligen Buchserie, inspiriert vom antiken Mythos der sieben Titanen Töchter. 

 

Ist eine siebenteilige Buchserie nicht eine sehr große Herausforderung?

Eigentlich ist es schön zu wissen, woran ich die nächsten sechs Jahre schreiben werde. Auch wenn man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, sehe ich sie alle zusammen als eine große Geschichte. Für mich als Schriftstellerin ist es das spannendste Projekt, an dem ich bisher gearbeitet habe.

 

 

Worum geht es in Ihrem neuen Buch?

Es handelt sich um den dritten Band der „Sieben Schwester" -Reihe, welcher sich um Star, die ruhigste und rätselhafteste Schwester dreht. Nach dem plötzlichen Tod von Pa Salt steht sie an einem Wendepunkt in ihrem Leben und tritt aus der Geborgenheit der engen Beziehung zu ihrer Schwester CeCe heraus. Verzweifelt verfolgt sie den ersten Hinweis zu ihrem hinterlassenen Erbe und findet sich in einer antiquarischen Buchhandlung in London wieder. Der Aufbruch in eine ganz neue Welt...

 

Sie sind eine berühmte, international bekannte Autorin, Sie reisen viel für Ihre Recherchen, schreiben eine Menge Bücher, entwickeln neue Projekte - und sind Mutter von sieben Kindern. Wie managen Sie das alles?

Für das Schreiben des ersten Entwurfs muss ich mir zwei bis drei Wochen Zeit nehmen, in denen ich 18 Stunden am Tag arbeite und wie ein Eremit lebe. Wenn das geschafft ist und ich zur technischen Bearbeitungsstufe ohne kreative Arbeit übergehe, kann ich von Zuhause aus arbeiten. Aber wie jede arbeitende Mutter bin ich ständig müde und übe mich am gewohnten Jonglieren, welches jede Mutter mit Kindern und einem Vollzeitjob kennt.

 

 

Fortsetzung folgt - Lucinda Rileys „Schwestern"-Reihe

„Die sieben Schwestern"

Der erste Roman der Reihe „Die sieben Schwestern" ist in Rio de Janeiro angesiedelt.

Hier erhältlich

 

„Die Sturmschwester"

Ihr zweiter Roman, „Die Sturmschwester", spielt in Norwegen und basiert auf realen historischen Figuren wie Edvard Grieg und Henrik Ibsen.

Hier erhältlich

 

„Die Schattenschwester"

Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie abwechselnd in ihrem Haus in der Provence und in Norfolk im Osten Englands. Klar, dass sie zumindest einen ihrer Romane in ihrer englischen Heimat ansiedeln wollte. „Die Schattenschwester" spielt nicht nur auf einem wunderbaren Anwesen in Kent, sondern auch in den Rosengärten und Parks des Lake District.

Hier erhältlich

 

Fortsetzung folgt ...

Aktuell schreibt Lucinda Riley am nächsten Band ihrer „Schwestern"-Reihe. Der vierte Teil wird „Die Perlenschwester" heißen und - so viel sei verraten - in Bali und Australien spielen.

 

 

 



Unsere Tee-Empfehlung

Lucinda Rileys Romane entführen uns immer wieder in ferne Länder und fremde Kulturen. Allen, die gern auch ihren Gaumen auf Weltreise schicken, seien die Meßmer Ländertees wärmstens empfohlen.

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