Afrika
In den höher gelegenen Regionen Kenias liegen, einst von den Briten angelegt, rund 100 Teegärten, die gemeinsam etwa 145.000 Tonnen Tee jährlich produzieren. Afrika übt sich dabei erst kurz in der Teeproduktion: Die erste Teeauktion auf dem Kontinent fand 1957 in Nairobi statt.
Assam
200 Kilometer östlich von Darjeeling liegt die Tiefebene von Assam, ein dünn besiedeltes, natürliches "Treibhaus". Oft sintflutartige Regenfälle von April bis September und Temperaturen um 35 Grad Celsius schaffen ein wahres Paradies für die Teestecklinge und machen die Tiefebene von Assam im Nordosten Indiens zum größten Tee-Erzeuger der Welt.
Ceylon
Ceylon, oder heute Sri Lanka, hat eine vergleichsweise kurze, aber dafür sehr erfolgreiche Tradition in Sachen Tee vorzuweisen. Ceylon-Tees zeichnen sich durch ihre kräftig-herbe Frische aus.
China
China ist zweifellos das Ursprungsland des Tees. Der nicht fermentierte grüne Tee wird von den Chinesen seit 5.000 Jahren getrunken. Heute ist China der weltweit zweitgrößte Teeproduzent nach Indien.
Darjeeling
An den Südhängen des Himalayas wachsen in 2.000 Metern Höhe die edelsten und berühmtesten schwarzen Tees der Welt. Das sehr hügelige Terrain ist unwegsam - Hänge mit einer Neigung von bis zu 45 Grad lassen keine maschinelle Pflückung zu - so sichert die Natur die hohe Qualität der Darjeeling-Tees.
Indonesien
Indonesien ist das Land der Blatt-Tees. Das günstige, feuchtwarme Klima lässt das ganze Jahr hindurch Tee-Ernten zu. Neben Java wird seit dem 20. Jahrhundert auch auf Sumatra Teeanbau betrieben. Gute Java-Tees sind mit Ceylon-Tees vergleichbar, Sumatra-Tees eher mit Assam-Tees.
Taiwan
Die Taiwan-Tees kommen aus Kleinfabrikationen und sind ebenso teuer wie rar. Das sehr günstige Klima auf der gesamten Insel ist ein Garant für hochwertige Tees. Der Kenner schätzt den halb fermentierten Oolong, eine Mischung zwischen schwarzem und grünem Tee.

