Unser Tea-Taster empfiehlt:
Bei einem erhöhten Chlorgehalt Ihres Trinkwassers können Sie das Wasser ca. eine Minute kochen lassen. So verflüchtigt sich das Chlor zum großen Teil. Bei einem hohen Härtegrad können Sie das Wasser mit einem Wasserfilter enthärten. Beide Maßnahnmen wirken sich definitiv positiv auf die Qualität Ihres Teeaufgusses aus.
Sie brauchen des Weiteren guten Tee, der aber nicht unverschämt teuer sein muss. Bewahren Sie ihn in einer luftdicht verschließbaren Dose auf, damit das feine Aroma erhalten bleibt.
Die Faustregel bei der Teemenge heißt immer: ein Teelöffel oder ein Beutel pro Tasse. Für die ganz genauen Genießer gibt es Teewaagen mit den Richtwerten: 1,5-2 g pro Tasse.
Achtung: Kleinblättrige Tees sind ergiebiger als Blatt-Tees!
Verwenden Sie immer frisch kochendes Wasser, um Tee aufzubrühen!
Ihre Teekanne sollte idealerweise aus Steingut, Porzellan oder Glas sein. Ob man sie vorwärmen muss, ist strittig. Diese Regel kommt aus der Zeit, als es üblich war, Metallkannen vorzuwärmen. Und nach Möglichkeit sollten Sie heute nicht mehr zur Metallkanne greifen.
Teekanne spülen oder nicht spülen? Sie haben die Wahl, ob Sie Patina mögen oder nicht.
Die Ziehdauer Ihres Tees richtet sich nach der angestrebten Wirkung: Wenn Sie angeregt werden möchten, lassen Sie Ihren Tee drei Minuten ziehen. Beruhigend wirkt er nach fünf Minuten.
Achtung: Nach mehr als fünf Minuten wird Tee meistens bitter!


