Sollten Sie einmal die Gelegenheit haben, die fruchtbaren Hügel Kenias zu bereisen, dann lassen Sie sich einen Besuch bei den ertragreichsten Teegärten Afrikas nicht entgehen.

Teeplantage in Kenia
Afrika übt sich erst kurz in der Teeproduktion: Die erste Teeauktion auf dem Kontinent fand 1957 in Nairobi statt. Besonders die Engländer und Iren lassen sich den frischen, kräftigen Tee mit der leichten Zitrusnote schmecken.
Afrikanische Tees werden hauptsächlich als Broken-Tees oder Fannings hergestellt, in der Regel nach der CTC-Methode. So eignen sich die hergestellten Blattgrade gut für Beuteltees. Neben Kenia gibt es noch Teegärten in Malawi, Uganda, Zimbabwe, Ruanda und Mosambik, wo die Portugiesen Teeplantagen anlegten. Die Gärten in Tansania und Kamerun gehen auf deutsche Kolonialherren zurück, und auch in der Republik Südafrika werden kleinere Mengen Tee angebaut.


